AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen 

I. Vertragsschluss

(1) Der Vertrag kommt nicht durch Schweigen zustande. Ein Vertrag kommt nur zustande, wenn Valoria die Bestellung aktiv bestätigt.

(2) Ein Vertrag gilt als geschlossen, sobald Valoria die Bestellung elektronisch bestätigt oder der Kunde den Zahlungsvorgang erfolgreich abgeschlossen hat. Eine gesonderte schriftliche Vertragsunterzeichnung ist nicht erforderlich.

(3) Für Käufe über den Online‑Shop gelten die gesetzlichen Regelungen zum Widerrufs- und Rückgaberecht. Bei Zahlungsarten mit externer Finanzierung oder Bonitätsprüfung (z. B. Klarna) gelten zusätzlich die Bedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstleisters.

II. Vertragsinhalt

Grundlage des Vertrages sind die Angaben in der vom Kunden im Online‑Shop aufgegebenen Bestellung sowie die in der Bestellbestätigung aufgeführten Informationen. Ergänzend gelten die nachstehenden Bedingungen.

III. Zahlung und Zahlungsverzug

(1) Die Preise verstehen sich einschließlich der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern diese nicht gesondert ausgewiesen ist.

(2) Der Kaufpreis ist unmittelbar mit Abschluss des Bestellvorgangs fällig. Die Zahlung erfolgt über die im Online‑Shop angebotenen Zahlungsmethoden. 

(3) Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen gemäß §§ 286 ff. BGB.

(4) Leistet der Kunde im Rahmen des Bestellvorgangs eine Teilzahlung oder Anzahlung, reduziert sich der bei Fälligkeit zu zahlender Restbetrag entsprechend um die bereits geleistete Zahlung.

(5) Gesetzliche oder vertragliche Zurückbehaltungs- und Leistungsverweigerungsrechte des Kunden bleiben hiervon unberührt.

(6) Für den Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen.

(7) Gerät der Kunde in Zahlungsverzug und leistet er auch nach Ablauf einer vom Verkäufer gesetzten angemessenen Nachfrist keine Zahlung oder verweigert er die Zahlung endgültig, obwohl ihm kein Leistungsverweigerungs- oder Zurückbehaltungsrecht zusteht, ist der Verkäufer berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und Schadensersatz im gesetzlichen Umfang zu verlangen.

IV. Lieferung / Lieferfristen

(1) Die Lieferung erfolgt an die vom Kunden im Online‑Shop angegebene Lieferadresse. Eine nachträgliche Änderung der Lieferadresse ist nur möglich, solange die Bestellung noch nicht an den Versanddienstleister übergeben wurde.

(2) Die Versandkosten werden dem Kunden im Bestellvorgang klar und deutlich angezeigt, bevor der Kauf abgeschlossen wird. Sie umfassen Verpackung, Transport und die Zustellung durch DHL.

(3) Die reguläre Lieferzeit innerhalb Deutschlands beträgt 2–5 Werktage. In den ersten Monaten nach Shop‑Eröffnung kann es aufgrund fehlender Lagerbestände zu längeren Lieferzeiten kommen, 15-20 Werktagen, da bestimmte Produkte erst nach Bestelleingang beim Lieferanten bestellt werden müssen. Die jeweils gültige Lieferzeit wird beim Produkt angezeigt.

(4) Bei Lieferungen in andere EU‑Länder können zusätzliche Versandkosten, Zollgebühren oder länderspezifische Steuern anfallen, die vom Kunden zu tragen sind. Die Lieferzeit kann je nach Land variieren.

(5) Der Versand erfolgt ausschließlich über DHL. Die Auswahl der Versandart (Standardversand, ggf. Expressversand) richtet sich nach den im Online‑Shop angebotenen Optionen.

(6) Sobald die Ware an DHL übergeben wurde, erhält der Kunde eine Versandbestätigung per E‑Mail. Diese enthält die Sendungsnummer, mit der der Kunde den Lieferstatus online verfolgen kann.

(7) Die Lieferzeit kann sich verlängern, wenn Störungen auftreten, die außerhalb des Einflussbereichs des Verkäufers liegen. Dazu gehören insbesondere:

  • Verzögerungen beim Lieferanten

  • Produktions- oder Beschaffungsengpässe

  • Transportstörungen

  • Streiks bei DHL oder beteiligten Logistikunternehmen

  • extreme Wetterbedingungen

  • behördliche Maßnahmen

  • höhere Gewalt (z. B. Naturkatastrophen)

(8) Die Lieferzeit kann sich verlängern, wenn Störungen auftreten, die außerhalb des Einflussbereichs des Verkäufers liegen. Dazu gehören insbesondere Verzögerungen beim Lieferanten, Produktions- oder Beschaffungsengpässe, Transportstörungen, Streiks, extreme Wetterbedingungen, behördliche Maßnahmen oder höhere Gewalt. Der Verkäufer ist verpflichtet, den Kunden unverzüglich zu informieren, sobald ihm solche Verzögerungen bekannt werden und soweit eine rechtzeitige Information dem Verkäufer möglich und zumutbar ist. Eine Haftung für Verzögerungen, die der Verkäufer nicht zu vertreten hat, ist ausgeschlossen.

(9) Sollte eine Lieferung dauerhaft unmöglich werden (z. B. wenn der Lieferant die Ware nicht mehr anbieten kann), ist der Verkäufer berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Bereits geleistete Zahlungen des Kunden werden in diesem Fall unverzüglich erstattet.

(10) Teillieferungen sind zulässig, sofern sie dem Kunden zumutbar sind. Für Teillieferungen entstehen dem Kunden keine zusätzlichen Versandkosten.

V. Annahme der Lieferung / Annahmeverzug

(1) Der Kunde ist verpflichtet, die vom Verkäufer versandte Ware zum Zeitpunkt der Zustellung durch DHL entgegenzunehmen, sofern kein berechtigter Grund für die Annahmeverweigerung vorliegt.

(2) Kann die Ware aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, nicht zugestellt werden (z. B. Annahmeverweigerung ohne berechtigten Grund, falsche Lieferadresse, wiederholte Nichtantreffbarkeit), gerät der Kunde in Annahmeverzug.

(3) Befindet sich der Kunde im Annahmeverzug und erfolgt auch nach einer vom Verkäufer gesetzten angemessenen Frist keine Annahme der Ware, ist der Verkäufer berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Bereits entstandene Versandkosten sowie zusätzliche Kosten für Rücksendung oder erneuten Versand können dem Kunden in Rechnung gestellt werden.

(4) Verweigert der Kunde die Annahme der Ware endgültig, ohne dass ein rechtfertigender Grund besteht, wird der Kaufpreis zur Zahlung fällig. Der Verkäufer ist in diesem Fall berechtigt, Schadensersatz im gesetzlichen Umfang zu verlangen.

(5) Kann die Ware aufgrund von Umständen, die der Kunde zu vertreten hat, nicht zugestellt werden und entsteht dadurch eine Rücksendung oder erneute Zustellung, hat der Kunde die dadurch entstehenden zusätzlichen Versand- und Bearbeitungskosten zu tragen. Der Verkäufer ist berechtigt, nach seiner Wahl vom Vertrag zurückzutreten und Schadensersatz im gesetzlichen Umfang zu verlangen.

(6) Einer endgültigen Annahmeverweigerung steht die Erklärung des Kunden gleich, er wolle den Vertrag ohne rechtfertigenden Grund stornieren.

(7) Als pauschalen Schadensersatz kann der Verkäufer in Fällen einer endgültigen Annahmeverweigerung oder eines vom Kunden zu vertretenden Annahmeverzugs 25 % des Kaufpreises verlangen. Dem Kunden bleibt vorbehalten nachzuweisen, dass dem Verkäufer kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

(8) Ein berechtigter Grund für die Verweigerung der Annahme liegt insbesondere dann vor, wenn eine gesetzliche Regelung die Annahmeverweigerung rechtfertigt, etwa wenn die Ware einen nicht nur unwesentlichen Mangel aufweist oder der Kunde wirksam vom Vertrag zurückgetreten ist.

VI. Gefahrenübergang

(1) Die Gefahr des zufälligen Verlustes oder der zufälligen Verschlechterung der Ware geht erst mit der Übergabe der Ware an den Kunden über. Erfolgt die Lieferung durch DHL, geht die Gefahr mit der tatsächlichen Zustellung an der angegebenen Lieferadresse auf den Kunden über.

(2) Kann die Ware aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, nicht zugestellt werden (z. B. Annahmeverweigerung, falsche Lieferadresse, wiederholte Nichtantreffbarkeit), geht die Gefahr des zufälligen Verlustes oder der zufälligen Verschlechterung der Ware ab dem Zeitpunkt des Annahmeverzugs auf den Kunden über.

(3) Solange sich die Ware im Besitz des Versanddienstleisters befindet, trägt der Verkäufer die Gefahr, es sei denn, der Kunde befindet sich im Annahmeverzug.

VII. Mängelhaftung 

(1) Die Mängelhaftung richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften, insbesondere den §§ 434 ff. BGB.

(2) Wählt der Kunde als Art der Nacherfüllung die Lieferung einer mangelfreien Ware, erfolgt diese durch Ersatzlieferung eines identischen oder gleichwertigen Produkts. Die Frist für die Nacherfüllung entspricht der üblichen Lieferzeit des jeweiligen Produkts. Eine Neuherstellung der Ware ist nicht geschuldet.

(3) Der Verkäufer kann die gewählte Art der Nacherfüllung verweigern, wenn sie nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich ist. In diesem Fall steht dem Kunden die alternative Art der Nacherfüllung oder die gesetzlichen Rechte (Minderung, Rücktritt, Schadensersatz) zu.

(4) Offensichtliche Mängel sollen vom Kunden innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Ware angezeigt werden. Die gesetzlichen Ansprüche bleiben hiervon unberührt.

(5) Produktbeschreibungen, Fotos und Angaben in Online‑Shop‑Darstellungen, Werbemitteln oder sonstigen Informationsquellen stellen reine Beschaffenheitsangaben dar und sind keine Garantie oder Zusicherung besonderer Eigenschaften. Eine Garantie oder Zusicherung gilt nur dann als abgegeben, wenn sie ausdrücklich als „Garantie“ oder „Zusicherung“ bezeichnet wird.

(6) Ansprüche aus Garantien Dritter, insbesondere Herstellergarantien, sind unmittelbar gegenüber dem jeweiligen Garantiegeber geltend zu machen. Ohne ausdrückliche Vereinbarung übernimmt der Verkäufer keine Haftung für den Bestand oder die Erfüllung solcher Garantien Dritter, insbesondere nicht im Falle der Insolvenz des Garantiegebers.

(7) Ist lediglich ein einzelnes Teil oder eine Komponente der gelieferten Ware mangelhaft, kann der Verkäufer die Nacherfüllung durch Lieferung eines mangelfreien Ersatzteils oder einer mangelfreien Einzelkomponente vornehmen, sofern dies angemessen und dem Kunden zumutbar ist.

(8) Führt ein Mangel lediglich zu einer unerheblichen und zumutbaren ästhetischen Beeinträchtigung der Ware, ist der Kunde ausschließlich zur Minderung berechtigt. Ein Rücktritt vom Vertrag ist in solchen Fällen ausgeschlossen.

(9) Die Gewährleistung erstreckt sich nicht auf Schäden, die durch natürliche Abnutzung, unsachgemäße Behandlung, Feuchtigkeit, extreme Temperaturen, Witterungseinflüsse, mechanische Beschädigungen oder sonstige äußere Einwirkungen entstehen, die nicht vom Verkäufer zu vertreten sind.

(10) Geringfügige, handelsübliche Abweichungen in Farbe, Struktur oder Oberflächenbeschaffenheit, die produktionsbedingt auftreten können (z. B. leichte Farbnuancen bei Materialien, Druckoberflächen oder Beschichtungen), stellen keinen Mangel dar, sofern sie dem Kunden zumutbar sind und die Gebrauchstauglichkeit der Ware nicht beeinträchtigen.

IX. Haftung

(1) Schadensersatzansprüche des Kunden, gleich aus welchem Rechtsgrund, sind ausgeschlossen. Dies umfasst insbesondere Ansprüche wegen Verletzung vertraglicher Nebenpflichten, aus unerlaubter Handlung, wegen Verzögerung der Leistung, wegen Unmöglichkeit der Leistung sowie Ansprüche auf Aufwendungsersatz, ausgenommen die Ansprüche nach § 439 Abs. 2 und Abs. 3 BGB. Der Haftungsausschluss gilt ebenfalls für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, Vermögensschäden sowie für Schäden, die nicht unmittelbar an der Ware selbst entstanden sind, soweit gesetzlich zulässig.

(2) Im Falle einer Haftung wegen der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist der Schadensersatz auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Vertragstypisch und vorhersehbar sind solche Schäden, mit deren Eintritt bei ordnungsgemäßem Verlauf des Vertrags typischerweise gerechnet werden muss. Eine weitergehende Haftung besteht nicht.

X. Eigentumsvorbehalt

(1) Die Ware bleibt bis zur vollständigen Erfüllung sämtlicher Zahlungs‑ und sonstiger Verbindlichkeiten aus dem Vertragsverhältnis im Eigentum des Verkäufers. Der Eigentumsvorbehalt umfasst alle Forderungen, die dem Verkäufer im Zusammenhang mit der Bestellung zustehen, einschließlich Versandkosten, Nachnahmekosten, Mahngebühren und etwaiger Schadensersatzansprüche. Bis zum Eigentumsübergang ist der Kunde nicht berechtigt, die Ware zu veräußern, zu verpfänden, sicherungsweise zu übereignen oder Dritten sonstige Rechte an der Ware einzuräumen.

(2) Der Kunde verpflichtet sich, den Eigentumsvorbehalt des Verkäufers auch dann zu beachten, wenn die gelieferte Ware nicht für ihn selbst, sondern für Dritte bestimmt ist. In diesem Fall hat der Kunde den Empfänger ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass die Ware bis zur vollständigen Zahlung im Eigentum des Verkäufers bleibt.

(3)Der Eigentumsvorbehalt bleibt auch dann bestehen, wenn die Ware vom Kunden weitergegeben, verarbeitet, mit anderen Gegenständen verbunden oder in sonstiger Weise genutzt wird. Eine Verbindung oder Verarbeitung führt nicht dazu, dass die Ware zu einem wesentlichen Bestandteil einer anderen Sache wird oder der Eigentumsvorbehalt erlischt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass der Eigentumsvorbehalt des Verkäufers in solchen Fällen gewahrt bleibt.

XI. Schlussbestimmungen

(1) Im Rahmen der Geschäftsbeziehung werden personenbezogene Daten gemäß der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verarbeitet, sofern die Voraussetzungen des Art. 6 Abs. 1 DSGVO erfüllt sind. Dies umfasst insbesondere die Verarbeitung zur Vertragserfüllung, zur Kommunikation mit dem Kunden sowie zur Abwicklung von Zahlung und Versand. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung finden sich in unserer aktuellen Datenschutzerklärung.

(2)Für Gerichtsstand und Erfüllungsort gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

(3) Sollten einzelne Regelungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Regelung tritt die gesetzliche Vorschrift.

(4) Der Käufer wird darauf hingewiesen, dass das Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) die Möglichkeit eines außergerichtlichen Schlichtungsverfahrens vorsieht. Der Verkäufer ist jedoch nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem solchen Verfahren teilzunehmen.